Der Rettungshubschrauber landet in Weiden. Diese Entscheidung teilt aktuell das bayerische Innenministerium dem Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehr-Alarmierung in der Nordoberpfalz mit. Um den Standort hatte sich neben Weiden auch Amberg beworben. Lt. Zweckverbands-Geschäftsführer Alfred Rast stuft das Ministerium einen flächendeckende Versorgung Bayerns höher ein als eventuelle wirtschaftliche Gründe, die die Amberger ins Feld geführt hatten.
Weiden wird zukünftig 50 Prozent der Einsätze des Bayreuther Hubschraubers, der die meisten Flüge in Bayern bewältigt, übernehmen. Vermutlich wird der Standort Latsch schon nächstes Jahr in Betrieb gehen. Die Betriebskosten für Hubschrauber, Pilot, Notarzt u. Sanitäter belaufen sich auf 2,2 Millionen EUR und werden von den Krankenkassen bezahlt. Die ärztliche Besatzung des Hubschraubers werden sich die Kliniken in Amberg und Weiden je zur Hälfte teilen.
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