Drei der am Donnerstag in Afghanistan getöteten vier Bundeswehrsoldaten stammen aus Bayern. Sie kommen aus den Standorten Ingolstadt und Weiden i.d.OPf. . Der vierte Tote stammt aus Ulm in Baden-Württemberg, wie das Verteidigungsministerium am Freitag in Berlin mitteilte. Außer Lebensgefahr sind die fünf bei dem mehrstündigen Gefecht Verwundeten, die noch im Tagesverlauf mit einer Sondermaschine nach Deutschland zurückgebracht werden sollten.
Am Donnerstag war eine Bundeswehrpatrouille nahe Baghlan rund 100 Kilometer südlich von Kundus in einen Hinterhalt geraten und hatte sich mit den Taliban ein mehrstündiges Gefecht geliefert.
Unter den vier bei dem Angriff getöteten Soldaten sind ein 24-jähriger Stabsunteroffizier und ein 32-jähriger Hauptfeldwebel aus dem Standort Ingolstadt. Die beiden anderen Opfer sind ein 38-jähriger Major aus Sachsen-Anhalt. Der Major unterrichtete an der Unteroffizierschule des Heeres Weiden in der Oberpfalz und ein 33-jähriger Oberstabsarzt aus Ulm. Zu den fünf Verletzten gehört auch ein Stabsfeldwebel der in Amberg stationierten Panzerbrigade 12 Oberpfalz.
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