Wegen größerer Umbaumaßnahmen, die Teil des Investitionspakets für das Oberpfälzer Werk von über 300 Millionen Euro sind, wird dort ab 2. August eine Produktionsunterbrechung von fünf Wochen beginnen. BMW investiert in den Standort Regensburg. Bereits am 22. Oktober ist das erweiterte Presswerk offiziell in Betrieb genommen. Die Investitionen in eine neue Coilanlage und eine zusätzliche Pressenlinie für eine erhöhte Presskapazität betrugen rund 84 Millionen Euro. Doch damit nicht genug: Werkleiter Dr. Andreas Wendt kündigte an, dass in den kommenden Jahren zusätzlich rund 300 Millionen Euro in den Karosseriebau und die Montage am Standort Regensburg investiert werden: "Mit diesen Investitionen wollen wir die Fertigung auf zukünftige Modelle ausrichten und zugleich noch effizienter gestalten."
Diese Investitionen sind Teil des von Produktionsvorstand Frank-Peter Arndt vor kurzem genannten Investitionspakets von über einer Milliarde Euro in die deutschen Fertigungsstätten. Mit den zusätzlichen Investitionen am Standort Regensburg werden in erster Linie die Technologien Karosseriebau und Montage modernisiert und für die Fertigung künftiger Produkte ausgerichtet. Dazu werden Gebäude erweitert, Logistildlächen geschaffen und neue Roboter-, Montage- und Prüfstandsanlagen installiert. Fili die Umbaumaßriahmen, die bereits am 2. August beginnen, wird die Produktion für fünf Wochen unterbrochen. Dieser Produktionsstopp ist für größere Umbauarbeiten in der Montage erforderlich. Diese können aus bauphysikalischen Gründen wie Trockenzeiten für Betonarbeiten auch nicht gesplittet werden. Wegen der Verkettung der Produktion betrifft die Unterbrechung alle Fachbereiche.
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